Spinnen Lexikon alle Spinnenarten von A-Zs

Gewächshausspinne

Parasteatoda tepidariorum

Gewächshausspinne auf einem Spinnennetz

Allgemeine Daten

Familie: Haubennetzspinnen (Theridiidae)

Ordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Unterordnung: Spinnentiere (Arachnida)

Gattung: Parasteatoda

Art: Parasteatoda tepidariorum

Lebensdauer: 6–12 Monate

Giftigkeit: Für Menschen harmlos

Allgemeine Beschreibung

Die Gewächshausspinne gehört zu den größten mitteleuropäischen Kugelspinnen. Sie bevorzugt warme, feuchte Orte wie Gewächshäuser oder Keller. Ihr Netz besteht aus einem lockeren Fadenteppich mit klebrigen Fäden im unteren Bereich.

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Aussehen

Diese Spinne besitzt einen kompakten Körperbau mit einer Größe von 5–9 mm bei Weibchen und 3,5–5 mm bei Männchen. Ihre Färbung variiert von Braun- bis Grautönen mit oft charakteristischen Mustern.

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Lebensraum

Die Gewächshausspinne lebt bevorzugt an warmen, geschützten Orten wie in Gewächshäusern, Kellern oder Dachböden. Im Freien bewohnt sie oft Spalten, Rindenspalten oder die Unterseite von Steinen.

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Verhalten

Die Gewächshausspinne ist bekannt für ihr geduldiges Verhalten beim Jagen. Sie legt unregelmäßige, aber robuste Netze an, in denen sie meist zentral positioniert auf Beute wartet. Bei der Annäherung eines potenziellen Opfers spürt sie Vibrationen im Netz und eilt rasch herbei, um die Beute zu erlegen. Sie ist nachtaktiv, weshalb sie vor allem in den Abendstunden aktiver wird. Während des Tages zieht sie sich häufig in geschützte Bereiche zurück, wie kleine Spalten oder hinter Objekte, um sich vor Fressfeinden zu schützen.

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Ernährung

Wie die meisten Spinnen ernährt sie sich von Insekten, die in ihr Netz geraten. Ihr Gift lähmt die Beute, die sie anschließend verdaut.

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Fortpflanzung

Das Weibchen legt mehrere Eikokons an, die sie bewacht. Diese enthalten 50–200 Eier. Nach dem Schlüpfen bleiben die Jungspinnen eine Zeit lang im Netz der Mutter, bevor sie eigenständig werden.

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Gefahr für den Menschen

Die Gewächshausspinne, Parasteatoda tepidariorum, stellt im Allgemeinen keine ernsthafte Bedrohung für den Menschen dar. Zwar besitzt sie Gift, um ihre Beute zu lähmen, doch ist dieses für Menschen normalerweise nicht gefährlich. Ein Biss kann bei empfindlichen Personen zu leichten Hautreaktionen, wie Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz führen, vergleichbar mit einem Insektenstich.

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