Spinnen Bergbaldachinspinne (Walckenaeria alticeps)
Spinnen Lexikon alle Spinnenarten von A-Zs

Bergbaldachinspinne

Walckenaeria alticeps

Bergbaldachinspinne

Allgemeine Daten

Familie: Baldachinspinnen (Linyphiidae)

Ordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)

Unterordnung: Spinnentiere (Arachnida)

Gattung: Walckenaeria

Art: Walckenaeria alticeps

Lebensdauer: Unbekannt, wahrscheinlich mehrere Monate

Giftigkeit: Für Menschen harmlos

Allgemeine Beschreibung

Die Bergbaldachinspinne (Walckenaeria alticeps) ist eine kleine Spinne aus der Familie der Baldachinspinnen. Sie ist in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet und bevorzugt kühle, feuchte Lebensräume in höheren Lagen.

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Aussehen

Die Bergbaldachinspinne ist klein, mit einem Körperdurchmesser von etwa 2 mm. Weibchen sind größer als Männchen. Ihre Körperfarbe variiert zwischen Grau- und Brauntönen, die Beine sind lang und dünn. Ihre Augen sind klein und in zwei Reihen angeordnet.

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Lebensraum

Diese Art bevorzugt feuchte und kühle Umgebungen in höheren Lagen, wie Bergwiesen, Hochgebirgsregionen oder schattige Wälder. Ihre Netze baut sie meist zwischen Moos oder unter Steinen.

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Verhalten

Die Bergbaldachinspinne ist eine aktive Jägerin, die ihre Beute ohne Netz fängt. Sie nutzt ihre langen Beine, um schnell zuzuschlagen und kleine Insekten zu ergreifen. Ihre bevorzugte Aktivitätszeit ist unklar, vermutlich ist sie jedoch tagsüber aktiver.

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Ernährung

Die Ernährung der Bergbaldachinspinne besteht hauptsächlich aus kleinen Insekten wie Fliegen und Mücken. Diese werden aktiv gejagt und mit einem Giftbiss gelähmt.

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Fortpflanzung

Im Frühjahr findet die Paarung statt. Nach der Befruchtung legt das Weibchen einen Kokon mit Eiern an, den es bewacht. Die geschlüpften Jungtiere bleiben einige Zeit in der Nähe der Mutter, bevor sie eigenständig werden.

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Gefahr für den Menschen

Die Bergbaldachinspinne ist für Menschen ungefährlich. Ihre geringe Größe und das schwache Gift machen sie harmlos. Ihr Biss kann nur bei sehr empfindlichen Personen zu minimalen Reaktionen führen.

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